Herzlich Willkommen beim Lübbecker Bürgerschützen-Bataillon seit 1492

Die Chronik der Stadt Lübbecke erwähnt im Jahre 1492 zum ersten Male, dass die Wehrhaftigkeit unserer Stadt wieder einmal unter Beweis gestellt werden musste.

Dazu kamen die Schützen zu einem Wettstreit zusammen und feierten anschließend mit den Bürgern. Man schoss mit der Armbrust, aber auch mit dem Schwarzpulver-Gewehr. Nach Gilden geordnet trat man an, um mit beiden Waffen den „Schießmeister“ (heute „Schützenkönig“) zu ermitteln. Einem Volksfest glich dieser mittelalterliche Schießwettstreit und für die Schützen und Bürger trug er bei zur Erhaltung und Hebung des Gemeinsinns, zur Förderung echter Bürgertugenden und Aufrechterhaltung der Liebe und Treue zur Heimat und zum Vaterland. 
Obwohl wir heute auf eine über 525-jährige Bataillonsgeschichte zurückblicken dürfen, sind unsere Ideale unverändert geblieben. Um die Wahrung dieser einzigartigen Tradition auch in Zukunft zu sichern, sind allerdings immer wieder zeitgemäße Ideen gefragt, die wir gerne annehmen und umsetzen. 
Das Lübbecker Schützenwesen hat trotz seiner großen Geschichte nicht an Attraktivität verloren.  Das Gegenteil ist der Fall. Immer mehr Menschen fühlen sich dem Bataillon und seiner Tradition verbunden, ob als Ausmarschierer oder als Gäste unserer Schützenfeste und -bälle. Auch Sie sind herzlich eingeladen. 
Wir, die Lübbecker Bürgerschützen, freuen uns über Ihr Interesse!
Christoph Barre
Oberst und Kommandeur des Lübbecker Bürgerschützen-Bataillon seit 1492

 

 

Erste Dienstbesprechung in 2019

v.l. Hptm. Michael Palenberg, Oberst Christoph Barre, Schützenkönig Jan Kleine-Beek, Olt. Klaus-Axel Neubauer, Hptm. Klaus-Wilhelm v. Behren. Hptm. Heinrich Esdar hatten zur ersten Dienstbesprechung im neuen Jahr eingeladen. Bis auf zwei Offizierskameraden waren alle erschienen. Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr wurde vom 2. Adjutanten Klaus-W. v. Behren der Kassenbericht vorgestellt, der nach Überprüfung ohne Einsprüche genehmigt wurde.

Wichtigster Teil dieser Sitzung war die Wahl von neuen Offizieren. Da im Sommer einige Abgänge im aktiven Korps zu erwarten sind, wurden zwei Vorschläge dem Offizierskorps vorgestellt. Die Wahlen fanden traditionsgemäß per Ballotage statt. Jeder aktive Offizier erhält eine weiße und eine schwarze Bohne, die bei Zustim-mung in die farblich passende Urne gesteckt wird. Bei Ablehnung umgekehrt. Die neu gewählten Offiziere haben inzwischen ihre Zusage für den Eintritt in das Korps gegeben. Offiziell werden sie während der Königsbowle vorgestellt und aufge-nommen. Oberst Barre wies auf das Bataillonsvergleichsschießen am 12. April ab 18.00 Uhr in der Alten Schule in Obermehnen hin, zu dem alle Schützen, Mitglieder der östlichen Schützenvereine und Interessenten eingeladen sind.     

 

Schießen und Spenden

 

Es ist ein guter Brauch bei der Artillerie geworden, zu Anfang des Jahres ein Vergleichsschießen mit den Kameraden des Unteroffizierskorps, der Mindener Eskadron und weiteren Freunden auszurichten. Am Samstag Morgen wurde erst einmal gemeinsam der Schießstand und die Schießbahn gesäubert, sowie ein Zelt aufgebaut, um wärmenden Unterstand zu bieten. Um 15 Uhr wurde dann das Vorderladerschießen gestartet. Über 36 Teilnehmer waren dabei, jeder hatte zwei Schuss zur Verfügung. Die ersten drei Plätze errangen Hfw Bernd Telgheder, Uffz Dieter Pott und Kanonier Hans-Hermann Osterloh.

In der Gesamtwertung lag Oberfeldwebel Karl-Friedrich Reisebrink mit einer glatten Zwölf und einer Zehn vorn. Nach der Siegerehrung hatte der Lademeister Ofw. Karl-Friedrich Reisebrink von der Artillerie anlässlich seines 60. Geburtstag alle Kameraden zu einem stärkenden Imbiss mit wärmenden Getränken eingeladen. Als Geschenk hatte er um eine Spende für die Behinderteneinrichtung „Bergheimat“ gebeten. Diese Einrichtung bietet speziell für Frauen eine soziale Betreuung und Unterstützung bei psychischen Beeinträchtigungen. Insgesamt 453,00 Euro kamen zusammen und wurde der Heimleitung überreicht, die nun zum zweiten Mal eine finanzielle Unterstützung von Mitgliedern des Lübbecker Bürgerschützen-Bataillons für ihre Arbeit erhielten.

Spende für die "Bergheimat"

v.l. Kompaniespieß Björn Stapel, Lt. Kai Sommer, Hptm. Uwe Biesewinkel, Hptm Friedel Stapel, Leiterin der Bergheimat Silke Schäfer, Vorstand Cornelus Siero

 

Zum Jahresende überbrachten Mitglieder der Westkompanie einen Spendenscheck über 500 Euro an die Einrichtung der Behindertenhilfe. Der Betrag wurde beim Bataillonsvergleichsschießen im Frühsommer eingesammelt und nun dieser sozialen Einrichtung übergeben. Seit Jahren werden die Erlöse dieser Veranstaltung an soziale Einrichtungen in der Region übergeben. Die "Bergheimat" richtet sich als stationäre Einrichtung der Behindertenhilfe speziell an Frauen, die auf Grund verschiedener Beeinträchtigungen dort betreut werden. Diese Summe wurde als Ersatz für den viel genutzten und nun defekten Fernseher genutzt. Bei einem anschließenden Kaffeetrinken berichteten die Leiter über weitere Details zur Behindertenhilfe. Die Bürgerschützen freuten sich, dass sie mit dieser Spende den richtigen Adressaten gefunden hatten und unterstützend helfen konnten.  

Böller-Lehrgang

Uffz. Karsten Pott und Lt. Jörg Stenzel (Mitte) nahmen an einem zweitägigen Lehr-gang für das Bedienen der Böllerkanonen sowie den Umgang und Verkehr mit Böllerpulver zum Laden der von Böllern und Kartuschen mit Erfolg teil. Weiterhin wurde über die Sicherheitsbestimmungen beim Herstellen der Böller sowie der Beförderung der Kanonen unterrichtet. Nach der Schulung und der Prüfung erhielten beide ihr Zeugnis zur Befähigung der Bedienung der Artilleriekanonen. Somit hat die Lübbecker Artillerie acht Kameraden, die von staatlicher Seite befähigt sind, die Böllerkanonen zu bedienen. Hptm Andreas Pothe, Kommandant der Artillerie (links) und Ofw. Karl-Friedrich Reisebrink (rechts) gratulierten zur bestandenen Prüfung.    

Unteroffizierskorps in Bremen

Der traditionelle Jahresausflug des Unteroffizierskorps ging diesmal nach Bremen. Einen Teil der Stadtführung übernahm der Schützenkönig Uffz. Patrick Lindemann, der einige Jahre dort studierte. Viele historische Sehenswürdigkeiten wie der Dom St. Petri, das Schnoorviertel, die Böttchergasse, die Schlachte und natürlich den Marktplatz mit den berühmten Stadtmusikanten (im Hintergrund) wurden besichtigt. Im Ratskeller wurde nach einem gemeinsamen Essen eine Weinver-kostung angeboten, mit vielen interessanten Informationen. Der Abschluss war dann in der Gasthausbrauerei Schüttinger mit seiner urigen Atmosphäre.   

Artillerie auf Reisen

 

Alle zwei Jahre unternehmen die Kameraden der Artillerie im Bürgerbataillon zur Festigung des Zusammenhaltes eine Kurzreise. In diesem Oktober war die Stadt Cochem an der Mosel mit den vielen Fachwerkhäusern das Ziel.

 

Nach einer Stadtführung ging es mit der Sesselbahn hinauf zum Pinnerkreuz mit Besichtigung der  Reichsburg. Am Samstag ging es mit einer Planwagenfahrt durch die Weinberge mit Besichtigung einer Weinkellerei und anschließender

 

Weinprobe in dem reizvollen Winzerort Beilstein mit seinem historischen Marktplatz. Während einer zweistündigen Schiffsfahrt auf der Mosel konnte die wunderschöne Landschaft und Umgebung genossen werden. Am Samstagabend klang der Ausflug in einem typischen Weinlokal bei guter Stimmung aus.  

v.l. Hans-Hermann Osterloh, Andreas Pothe, Wilhelm Brockmeyer, Jörg Stenzel, Wolfgang Husmann, Fredi Henkel, Karl-Josef Neuwöhner, Dieter Pott – Karl-Friedrich Reisebrink war für das Foto zuständig-

 

 

Herbstausflug Westkompanie

Trotz Wind und Regen ließen sich über 20 Frauen und Männer der Westkompanie nicht von ihrem gemeinsamen Herbstausflug abhalten. Mit Fahrrad-Draisinen ging es von Rahden nach Han.-Ströhen. die ca. 14 km lange naturbelassene Strecke führte am Nordpunkt vorbei durch eine beeindruckende Landschaft über Ströhen zum Neustädter Hochmoor. Nach einem kurzen Zwischenstopp ging es zurück. Im Lokschuppen wurde dann bei gutem Essen und Trinken bei flotter Musik bis in die Abendstunden ausgelassen gefeiert.   

Dienstbesprechung - Spendenübergabe

eine positive Resonanz konnte auf der ersten Dienstbesprechung nach dem 526. Bürgerschützenball gezogen werden. Eine sehr große Beteiligung von Ausmar-schierern und Gästen war an allen drei Tagen zu verzeichnen, obwohl der Sonntag nur als lockerer Ausklang angesetzt worden war. Die Beteiligung beim Kronprinzen Schießen war wieder sehr stark.

An diesem Abend konnte auch die während der Königsbowle eingesammelte Spende für einen sozialen Zweck an das Lübbecker Hospiz Veritas übergeben werden. Frau Antje Rohlfing, Leiterin des Hospizes, bedankte sich für die Spende in Höhe von 825 Euro und versicherte, diesen Betrag für die vielen Aufgaben einzusetzen.  v.l.Olt. Klaus Neubauer, Hptm. Michael Siekmann, Oberst Christoph Barre und Hptm. Klaus-W. von Behren mit Frau Antje Rohlfing.  


Das Buch "525 Jahre Lübbecker Bürgerschützen-Bataillon" erhalten Sie in der Bücherstube Oelschläger, Lange Straße, bei Friseur Telgheder in der Scharrnstr. oder beim 1. Adjutanten Heinrich Esdar, 0151-15233796

Termine

Sa., 23. Febr. 19   20.00 Uhr

So., 24. Febr. 19   17.00 Uhr 

Konzert des Lübbecker  Schützen-Musik-Corps in der Stadthalle Lübbecke mit den zehn besten Musikstücken der letzten zehn Jahre

Kartenvorbestellung:

schuetzen-musik-corps-luebbecke.de

12. April 2019

Bataillonsvergleichsschießen

Alte Schule Obermehnen

28. bis 30. Juni 2019

527. Lübbecker

Bürgerschützenfest