Königsketten

Gerade Hausnummern

Sie wurde 1890 von Ernst Barre sen. anlässlich der Erringung der Schützenkönigswürde 1888 für die 2. Kompanie, jetzt für die Könige der "geraden Hausnummern" gestiftet. Die Pistole weist auf das 1544 eingeführte Schießen mit einer Feuerwaffe hin.

 

Seit 1836 ist es Tradition, dass der jeweilige Schützenkönig einen Orden dem Bataillon stiftet. Dieser Orden wird jeweils auf dem Königsbowle-Abend dem Kommandeur überreicht und an die Königskette gehängt. An jeder Kette hängen nur 5 Orden, der älteste wird dann abgenommen und im Archiv bewahrt.

Ungerade Hausnummer

Sie wurde 1886 vom damaligen Bürgermeister Lüders anlässlich der Erringung der Schützenkönigswürde 1884 für die 1. Kompanie gestiftet. Heute wird sie vom Schützenkönig der "ungeraden Hausnummern" getragen. Der Vogel (frühere Bezeichnung "Papagey") wurde als Symbol gewählt, da zu Beginn der Lübbecker Bürgerschützen-Tradition nicht auf eine Scheibe sondern auf einen Vogel geschossen wurde.



Kronprinzen

1962 stiftete der damalige Schützenkönig Carl Leue für das erstmals ausgerichtete Kronprinzen-Schiessen (Alter 16 bis 25 Jahren) diese Kette in zweifacher Ausfertigung. Die ersten Kronprinzen waren Dieter Stüwe, ungerade Hausnummern (damals 1. Kompanie) und Klaus Reuter, gerade Hausnummern (damals 2. Kompanie)

Jungschützenkönige

Zum Schützenball 1961 stiftete der Lübbecker Juwelier Kurt Volmer für das neu eingerichtete Jungschützen-Schiessen (Alter 10 bis 15 Jahren) diese Ketten natürlich auch in zweifacher Ausfertigung. Als erste Jungschützen-Könige wurden Günter Lagmöller, ungerade Hausnummer, und Karl-Heinz Krüger, gerade Hausnummern, mit den neuen Ketten ausgezeichnet.